"Wenn du schnell gehen willst, gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, gehe zusammen“

MahlZeit. coltiviamo la vita. deboriada

Die Würde des Essens

„Ernährungssicherheit“ und „Ernährungssouveränität“ sind zwei Begriffe, die international immer häufiger diskutiert werden.

Die Gründe dafür sind einerseits die nach wie vor anhaltenden Hungerkrisen vor allem in Südasien und Afrika, andererseits die steigende Zahl von fehlernährten Menschen in den Industriestaaten. Parallel dazu versuchen sich multinationale Konzerne Patente auf Pflanzen und Tiere zu sichern, das Klima verändert sich, die technische Entwicklung greift massiv in die Produktion von Lebensmitteln ein und riesige Agrarflächen werden von Umweltkatastrophen und Kriegen zerstört.

Demgegenüber beschreibt „Ernährungssouveränität” kein einheitliches Patentrezept, sondern ein Konzept zur Demokratisierung der Lebensmittelproduktion, das fortentwickelt und unterschiedlichen Gegebenheiten angepasst wird. Grundlage dafür ist die „Ernährungssicherheit”, von der FAO definiert als „eine Situation, die eintritt, wenn alle Menschen jederzeit physischen, sozialen und wirtschaftlichen Zugang zu ausreichenden, sicheren und nährstoffreichen Nahrungsmitteln haben, die ihren Nährstoffbedarf decken und ein aktives und gesundes Leben ermöglichen“.

Vor diesem Hintergrund haben sich 2015 in Südtirol zahlreiche Organisationen, Ämter und Institutionen zur Kampagne „Mahlzeit . Coltiviamo la vita . Deboriada“ zusammengeschlossen, um gemeinsam Fragen und mögliche Handlungsfelder zu diskutieren, aber auch lokale Initiativen umzusetzen oder zu unterstützen, die Ernährungssicherheit im weitesten Sinne thematisieren und anstreben.

Es braucht – davon sind die PartnerInnen der Kampagne überzeugt – die Einsicht und Hingabe der ProduzentInnen, aber auch das Verständnis und die Unterstützung von Seiten der KonsumentInnen. Es braucht ein gerechtes Zusammenwirken lokaler und globaler Kreisläufe, ein Mitwirken der Politik und vor allem viele neue, kreative Handlungsstrategien.

Weitere Informationen sind der MahlZeit-Homepage zu entnehmen.

Die Veranstaltungen 2018 werden von den Kooperationspartnern oew und urania meran durchgeführt.

Hier können Sie den aktuellen Programmflyer herunterladen.


Tagung "Vom Gemeinschaftsgarten zur essbaren Stadt"
Freitag, 05.10.2018, Bozen

Die Tagung "Vom Gemeinschaftsgarten zur essbaren Stadt" widmet sich einem höchst aktuellen Thema. Immer mehr Menschen möchten Lebensmittel im urbanen Raum herstellen. So entstehen die unterschiedlichsten Modelle von Gemeinschaftsgärten im öffentlichen und privaten Raum, bis hin zu "öffentlichen Obstbäumen" und Pflückgärten. Die Tagung, welche wir gemeinsam mit der Stadtgemeinde Bozen veranstalten, spannt den Bogen von den "Essbaren Städten" Linz und Cervia über das Netzwerk der Tiroler Gemeinschaftsgärten zu den Garteninitiativen in Verona und Trient bis hin zu Südtiroler Gartenmodellen, inklusive dem aktuellen Bozner Stadtgärtenprojekt.

Hier können sie das Tagungsprogramm herunterladen.
Zeit: 09:00 - 13:00 Uhr
Start: Fr 05.10.2018
Kursdauer: 1 / 4 Unterrichtseinheiten
Start: Fr 05.10.2018
KursleiterIn:Evi Keifl
Eur 0,-
Vhs Logo

Ihr Browser oder dessen Version ist veraltet und diese Seite damit nicht darstellbar. Bitte besuchen Sie unsere Seite mit einem aktuellerem Web-Browser. Auf der Webseite browsehappy.com finden Sie eine Auswahl an aktuellen Web-Browsern und jeweils einen Link zu der Herstellerseite.