Hier ein Überblick über einige Kulturprojekte der letzten Jahre

2018: HEIMAT  gestern - oggi - duman

Ziel der Veranstaltungsreihe zum Thema Heimat war und ist es, gemeinsam über kollektive Deutungsmuster und Handlungsformen nachzudenken. 
Die Reihe ist eine Kooperation von urania meran mit diverkstatt, UFO und zigori media.
Gestaltung: Matteo Da Col und Markus Lobis
Moderation: Markus Lobis
Finanziell unterstützt durch: Amt für Weiterbildung, Abteilung Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen
Weitere Infos hier.

2016/2017: Jüdisches Leben in Meran

Mit diesem Projekt wollten wir

  1. einen Beitrag zur Erinnerungskultur in Meran leisten,
  2. an ein Meran mit traditioneller kultureller Vielfalt und Heimat von Menschen verschiedenster Kulturen und Nationalitäten erinnern,
  3. das  Alltagsleben der ehemaligen jüdischen Bevölkerung direkt vor Ort an den früheren Wirkungs- und Lebensstätten (ehemals jüdische Geschäfte, Arztpraxen, Hotels oder Wohnhäuser) dokumentieren und
  4. das Schweigen und die Passivität  der Meraner  Bevölkerung thematisieren. 


Maßnahmen waren:

  • Plakataktion "Ein Stück Meran"

  • Banner, Fahnen und Schilder an ehemals jüdischen Wirkungsstätten
     
  • Podiumsdiskussion "Alle Opfer? Meran und seine Juden"
     
  • Jüdische Stadtrundgänge, Filmabende etc.
     

Der Abend "Alle Opfer? Meran und seine Juden" wurde dokumentiert. Hier geht es zur Filmaufzeichnung.

Projektleitung: Marlene Messner
Wissenschaftliche Mitarbeit: Sabine Mayr und Joachim Innerhofer, Datenbankprojekt der Jüdischen Gemeinde Meran

Projektpartner: Jüdische Gemeinde Meran

Finanziell unterstützt durch: Amt für Weiterbildung, Abteilung Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen und Raiffeisenkasse Meran


Foto: Die Entschuldigung des Bürgermeisters Paul Rösch bei der Jüdischen Gemeinde Meran für das durch die Meraner verübte Unrecht an den jüdischen MitbürgerInnen.

2014-2017: Gatterer 9030 - Multimediales Ausstellungsprojekt

2014 jährte sich zum 30. Mal der Todestag des Journalisten und Historikers Claus Gatterer. Eine multimediale Wanderausstellung greift das geistige Erbe des gebürtigen Sextners auf und versucht mit modernen Kommunikationsmitteln, so etwa einer Website als wesentlicher Bestandteil der Ausstellung, einer jungen Generation die Leistungen Gatterers zu transportieren: Eine selbstkritische und aufklärerische Geschichtsschreibung, die Menschen nicht ausgrenzen und trennen, sondern zueinander führen will, und einem sozial engagierten und mutigen Journalismus, der sich auf Seiten der Benachteiligten der Gesellschaft stellt. 

Zusätzlich zur Ausstellung wurde eine informative Webseite und eine Reihe von Bildungsveranstaltungen organisiert.

Projektleitung: Marlene Messner
Idee, Konzept und Texte: Thomas Hanifle und Martin Hanni

Finanziert durch das Amt für Weiterbildung der Abteilung Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen

2009-2018: mekoBASIS -  Metakognitiv fundierten Lehren und Lernen in der Grundbildung

Unter Metakognition versteht man "bewusstes Nachdenken über das eigene Denken" und damit auch "bewusstes Nachdenken über das eigene Lernen". Metakognitive Techniken und Strategien unterstützen Lernende im selbstständigen Erarbeiten von Inhalten, dadurch werden wichtige, lernrelevante Anteile der Persönlichkeit wie Lernzuversicht, Kontrollorientierung, Situationsmacht gestärkt und tragen wesentlich zum Lernerfolg bei.
Die urania meran war seit dem Jahr 2009, mit Unterstützung des Amtes für Weiterbildung, aktiv an Forschungsprojekten zur Metakognition beteiligt. 

Träger des Gesamtprojektes: Katholische Erwachsenenbildung Deutschland  (unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Armin Kaiser der Universität der Bundeswehr München).
Projektkkoordinatorin KEB: Astrid Lambert

Projektleitung urania: Ludmilla Kripp Kalnoky
Projektkoordination urania: Marlene Messner, Roberta Ciola

Finanziell unterstützt durch: Amt für Weiterbildung, Abteilung Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen 

2014: Frauen auf dem Weg nach Meran

Im Mittelpunkt dieses Projektes standen Frauen verschiedener Herkunft, Länder, Kulturen und Religion, welche eines gemeinsam haben, nämlich ihren aktuellen Wohnort hier in Meran.
Es setzte das Fotoprojekt “Die neuen Meraner“ 2011/2012 fort und setzte auf eine vertiefte Auseinandersetzung mit Lebensgeschichten und dem  Alltag von Migrantinnen in Meran. Dadurch wollten wir Offenheit, Akzeptanz, Begegnungen und Austausch zwischen Frauen mit Migrationshintergrund und „ lokalen“ Frauen - „Meranerinnen“ fördern.
Die Fotografin Paola Marcello porträtierte die Frauen, die das Leben zu Meranerinnen gemacht hat, in einer multimedialen Ausstellung und in einem Buch mit Fotos und Geschichten.
Die Ausstellung fand im Frauenmuseum Meran statt. 

Projektleitung: Marlene Messner
Projektdurchführung/-gestaltung: Paola Marcello
Projektpartner: Frauenmuseum Meran

Finanziell unterstützt durch: Amt für Weiterbildung, Abteilung Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen 

 

2011-2012: Die neuen Meraner - Gesichter und Stimmen einer Stadt im Wandel

Wir wollten durch dieses Projekt die Integration der neuen BürgerInnen in Meran durch konkrete Begegnung fördern, Offenheit und Akzeptanz durch das Kennenlernen anderer Kulturen sowie Lebensweisen und der Benefits einer multikulturellen Gesellschaft fördern.
In einer Fotoausstellung von in der urania meran und einer Publikation von Paola Marcello wurden die Lebenserfahrungen und Geschichten der Zuwanderer dokumentiert. Die Ausstellung wurde mehrmals auch außerhalb des urania-Hauses gezeigt,

In Interkulturellen Begegnungen erzählten die neuen Meraner BürgerInnen von Ihrer Ankunft im Gastland, von Ihren oft schwierigen Lebensumständen, von Ihren Problemen, ihren Ausbildungen entsprechende Arbeitsplätze zu finden, von Ihren enttäuschten Erwartungen. Sie erzählten aber auch von vielen positiven Erfahrungen, von Ihrer Genugtuung und Freude, in einem freien und ökologisch intakten Land zu leben, von Ihrer Hoffnung auf eine bessere Zukunft für die eigenen Kinder.

Projektleitung: Marlene Messner
Projektdurchführung/-gestaltung: Paola Marcello

Finanziell unterstützt durch: Amt für Weiterbildung, Abteilung Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen

2009-2010: Politik bist du - Filmprojekt

Mit 4 jeweils ca. 10-minütigen Kurzfilmen sollte der Zugang und das Wissen der Südtiroler Bevölkerung über Aufbau, Funktionen, Aufgaben und Wirkungsbereiche politischer Institutionen (Gemeinde, Land/Region, Staat, Europa) vertieft werden.

Begleitend dazu wurde ein  28 seitiges Booklet erstellt, das zum einen ein Glossar zu den politischen Begriffen, wichtigste Informationen über politische Institutionen und deren Zuständigkeiten liefert und zum anderen verschiedene Methoden der Erwachsenenbildung anführte. Dem Booklet war die DVD mit allen 4 Filmen beigelegt.

Die Filme sollen idealerweise immer mit aktivierenden Methoden der Erwachsenenbildung  verknüpft werden, z.B. als Vorspann für eine Diskussionsrunde oder andere Bildungsveranstaltungen. Einer der vier Filme soll jeweils als Impuls oder Aufwärmer für eine vertiefende Beschäftigung mit dem Thema dienen.

Projektleitung: Marlene Messner, Evi Keifl
Projektdurchführung: Georg Zeller, Eva Lageder

Finanziell unterstützt durch: Amt für Weiterbildung, Abteilung Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen 

 

 

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