Sezione Bolzano

6. Mostra Micologica a Merano

 

Venerdì 8 settembre - Domenica, 10 settembre 2017

L'urania meran ospiterà anche quest'anno la Mostra Micologica, che sarà allestita dal Gruppo Bolzano dell' Associazione Micologica Bresadola. Nelle ultime edizioni della mostra sono state esposte svariate centinaia di tipi di funghi diversi, di cui alcuni molto rari, provenienti da tutto il nostro territorio, grazie all'impegno di oltre 50 soci raccoglitori. La moltitudine dei funghi che verranno portati alla mostra verrano determinati da uno staff guidato dal noto micologo dott. Francesco Bellù.

 


Inaugurazione
Venerdì, 8 settembre, 17.00

Orario d'apertura
Sabato 9 e domenica 10 settembre, 9.00-12.30 e 14.00-19.00



Entrata libera!
Merano, casa urania, via Ortein 6


relazioni:

Heilpilze: von der Antike bis zur Gegenwart/Funghi medicinali: dall'antichità al presente
Vortrag in deutscher Sprache
Dr. Karl Kob
Freitag, 8. September
Eintritt frei

La zona alpina e i suoi funghi
Conferenza in lingua italiana
Dr. Walter Tomasi
Sabato 9 settembre, 18.00-19.00
Entrata libera

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Philosophisches Cafè

In Zusammenarbeit mit der Akademie Deutsch-Italienischer Studien

 

Herausforderungen der globalen Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert

Dr. Matthias Flatscher, Dozent am Institut für Philosophie der Universität Wien
Termin: Mittwoch, 20. September, 20.00
Meran, Villa S. Marco, Franz-Innerhofer-Str. 1, Eintritt frei!

Die Impotenz der Wohlstandsgesellschaft. Eine dichterische Diagnose von Rainer Maria Rilke

Robert Simon, Forschungsbeauftragter der Freien Universität Bozen, Dozent für Medienethik, Universität Freiburg
Termin: Freitag, 20. Oktober, 20.00
Meran, Villa S. Marco, Franz-Innerhofer-Str. 1, Eintritt frei!

 

Liebe - eine Theorie zum größten aller Gefühle

Tobias Huerter, Journalist, stellvertretender Chefredakteur des phil. Magazins "Hohe Luft"
Termin: Freitag, 24. November, 20.00
Meran, Villa San Marco, Franz-Innerhofer-Str. 1, Eintritt frei!


Projektleitung und Moderation: Georg Siller

mit freundlicher Unterstützung von schaer


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interkulturelles cafe

 

interkulturelles cafe

Icon Programm (801.0 KB)

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Die Termine für Herbst 2017 erscheinen in kürze.

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Du Glückspilz, du kannst in den Krieg ziehen!

Wanderausstellung über den Ersten Weltkrieg in Galizien aus der Sicht eines Südtiroler Feldkaplans

 
„Der erste August mit dem hellen Jubel der Einrückenden war vorbei“, schreibt der Feldkaplan Karl Gögele in seinen Aufzeichnungen zum Ersten Weltkrieg. Am 16. August 1914 rückte der gebürtige Lananer in Galizien ein und kehrte erst nach dem Kriegsende 1918 in seine Heimat zurück. Seine Aufzeichnungen und Fotos bilden mehr als 100 Jahre später den Ausgangspunkt für eine interaktive Wanderausstellung, die sich vor allem an Mittel- und Oberschulen sowie an Bildungseinrichtungen richtet.
Während des Krieges war Gögele Akteur und Beobachter: Er trug die Verantwortung für die Schwestern eines hinter den Fronten herziehenden Lazaretts und spendete Sterbenden die letzten Sakramente. Außerdem war der Geistliche von der fremden Kultur in Galizien fasziniert und hielt das Erlebte schriftlich und mit seiner Fotokamera fest.
Über die Sicht Gögeles hinaus geht die Wanderausstellung auf den unbekannten Kriegsschauplatz Galizien, auf dem in den ersten Monaten über 12.000 Tiroler (Süd- und Nordtiroler sowie Trentiner) fielen, sowie unter anderem auf folgende Fragen ein, die bis in die Gegenwart reichen: Wie kam es zu diesem Krieg? Warum fielen so viele Soldaten
gerade in Galizien? Wie lässt sich die Kriegsbegeisterung des damaligen Tirols erklären? Wie wird an diesen Krieg erinnert? Warum ziehen heute junge Menschen in den Krieg?


KuratorInnen: Monika Mader, Herausgeberin des Buches „Hinter den Fronten Galiziens. Feldkaplan Karl Gögele und
sein Verwundetenspital – Aufzeichnungen 1914-1915“ (Raetia, 2015).
Thomas Kager, Programmleiter des Verlages Edition Raetia, Mitkurator der Wanderausstellung „Ich war im Krieg. Eindrücke eines Südtirolers vom Russlandfeldzug“ (2010).
Thomas Hanifle, Mitarbeiter der Genossenschaft Ex Libris, Mitkurator der Ausstellungen „Ich war im Krieg. Eindrücke eines Südtirolers vom Russlandfeldzug“ (2010) und „Gatterer 9030“ (2014).


Gestaltung der Ausstellung: Gruppe Gut – Werkstatt
für Gestaltung, Bozen
Ein Projekt, organisiert von der urania meran


mit freundlicher Unterstützung von     deutsche Kultur       autonome Region

 

 

 

Krieg

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Gatterer9030 - www.gatterer9030.info

Eine multimediale Wanderausstellung über das geistige Erbe des bekannten Südtiroler
Historikers und Journalisten Claus Gatterer.

 

gatterer

 



Claus Gatterer war einer der herausragenden Südtiroler Intellektuellen der Nachkriegszeit. Er gilt als Vater einer neuen Südtiroler Geschichtsschreibung und etablierte einen sozial engagierten und mutigen Journalismus. Seit 1985 wird mittlerweile jährlich der nach ihm benannte Journalistenpreis verliehen. Claus Gatterer starb 1984 in Wien.
2014 wäre er 90 Jahre alt geworden, außerdem jährte sich sein Todestag zum 30. Mal.
Aus diesem Grund greift ein interaktives Ausstellungsprojekt das geistige Erbe des gebürtigen Sextners
auf und bringt die Leistungen des bekannten Journalisten und Historikers näher: Eine selbstkritische und aufklärerische Geschichtsschreibung, die Menschen nicht ausgrenzen und trennen, sondern zueinander führen will, und einem sozial engagierten und mutigen Journalismus, der Misstände aufdeckt und sich auf Seiten der Benachteiligten in der Gesellschaft stellt.


Das Ausstellungsprojekt setzt sich aus unterschiedlichen Säulen zusammen:
- Eine multimediale und interaktive Wanderausstellung, bestehend aus einer dreiteiligen Konstruktion:
Auf Paneelen werden das Leben und Schaffen Claus Gatterers thematisiert. Außerdem bringen
Hör- und Videostationen die Leistungen Gatterers näher. Die Ausstellung eignet sich besonders für
Schulen, Bibliotheken, Bildungsausschüsse und Weiterbildungseinrichtungen und kann in der
urania meran kostenlos entlehnt werden.
- Auf der Website gatterer9030.info findet das Projekt seine Fortsetzung im Internet: Interviews
mit Claus-Gatterer-Preisträgern, in denen sie über ihre Werke und die Entwicklung des Journalismus
sprechen, schaffen einen Brückenschlag ins Heute. Sie ergänzen wiederum Interviews mit Zeitzeugen
Claus Gatterers und zahlreiche kurze Filmbeiträge über und von Claus Gatterer aus dem ORF-Archiv.
- Ein Schreibworkshop für OberschülerInnen: diese erarbeiten journalistische Beiträge, die sich mit
Randgruppen und Minderheiten der Gesellschaft auseinandersetzen. Die besten Beiträge werden
veröffentlicht und prämiert.
- Ein Rahmenprogramm mit Diskussionsrunden und Filmvorführungen. Dieses widmet sich im
Herbst 2015 den Kärntner Slowenen, für welche sich Gatterer zeitlebens eingesetzt hat.

 

Ein Kulturprojekt der urania meran

Idee, Konzept, Texte: Thomas Hanifle, Martin Hanni
Gestaltung der Ausstellungskuben: Michael Meraner, Markus Drassl
Grafik: Alessandra Stefanut (www.cursiva.it)
Website: Wolfgang Fliri (Zielwasser)


Termin: Im Herbst 2015 wird die Ausstellung unter anderem in Bruneck, Wien und Klagenfurt zu sehen sein.
Beitrag: Die Wanderausstellung kann kostenlos in der urania meran ausgeliehen werden. Lediglich die
Transportspesen müssen vom Projektpartner übernommen werden.
Info: Vormerkungen und weitere Infos: messner@urania-meran.it Tel. 0473 210715

 

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