GESCHICHTE DER ORGANISATION IM ÜBERBLICK:

 

1923      Gründung der urania meran: Die urania meran wird 1923 in Meran gegründet. Sie ist damit die älteste Volkshochschule bzw. säkulare Weiterbildungseinrichtung in Südtirol.

1950      Gründung des Verbandes der Volkshochschulen: Von hier aus werden vom Bildungspionier Bruno Pokorny zahlreiche Volkshochschulen in Südtirol gegründet. Sie bringen Weiterbildung (Lichtbilder-vorträge) und Kultur (Filme) in die Peripherie.

1971      Einweihung urania-Haus: Nach jahrzehntelangen Bemühungen gelingt es Bruno Pokorny, die ehemalige Anglikanische Kirche in der Ortweinstraße zu erwerben und zu einem Bildungshaus umzubauen. Schwerpunkt der Tätigkeit waren Vorträge und Sprachangebote.  

1979      Neuanfang: Nach dem Tod Pokornys und einigen Jahren der Stagnation leitet eine Gruppe engagierter Meranerinnen und Meraner einen Aufschwung ein; eine Bibliothek wird eingerichtet, der Filmclub hält Einzug ins urania-Haus, der Seniorenclub wird gegründet.

1983      Aufschwung durch das Weiterbildungsgesetz LG 41/1983: Das Landesgesetz ermöglicht die Ausweitung der Tätigkeit und die Anstellung von hauptamtlichen MitarbeiterInnen. Das Image der urania meran verändert sich in Richtung eines pluralistisch ausgerichteten Weiterbildungs- und Kulturzentrums. Neben dem traditionellen Bildungsbereich entstehen Fachbereiche, die sich vor allem mit den Problemfeldern der Gesellschaft auseinandersetzen.

1995      Professionalisierung und Qualitätssicherung: Die Bemühungen um Professionalisierung und Qualitätssicherung führen zur Beteiligung an externen Qualitätsüberprüfungen, die Arbeitsweise wird systematisiert und strukturiert, ESF-Projekte werden erstmals durchgeführt.

2000      Leitbildausrichtung und strategische Ausrichtung: Die ständige Entwicklung von Leitbildern ermöglicht es der urania meran, Schwerpunkte zu setzen und die Qualität ihres Angebots zu verbessern, das vielfältige Programm wird zu den Kernbereichen Kultur, Sprachen, Berufe, Gesundheit und Freizeit gebündelt, die Zusammenarbeit mit spezialisierten Kooperationspartnern (z.B. alpha beta piccadilly und KVW im Sprachenbereich) führt zu qualitativen und quantitativen Steigerungen im Standardkursbereich.

2006                      Innovation und Projektarbeit: Das Standardprogramm wird zum einen durch Projektarbeit und Angebote für Menschen mit  mit Benachteiligung ergänzt, zum anderen durch qualitativ hochwertige, vom Europäischen Sozialfonds finanzierte Aus- und Weiterbildungen.

 

Literatur zur Geschichte der urania meran:

Publikationen