Hier gibt es noch freie Plätze


Englisch für die Reise, ab Freitag, 24. April, 18.15
Nähkurs für Anfänger, ab Mittwoch, 29. April, 19.00
Vegan im Frühjahr, am Donnerstag, 30. April, 18.00

Fotografie für AnfängeInnen mit Analog-, Digitalkameras und Spiegelreflex, ab Mittwoch, 20. Mai, 20.00


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Blut muss fließen

 

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IchMOOC - Neues Kursangebot ab 28. Mai 2015

Am 28. Mai 2015 startet die Urania Meran in Zusammenarbeit mit einer Reihe von Volkshochschulen in Deutschland und Österreich ihr neues Projekt „ichMOOC“, einen Onlinekurs zum Thema „Mein digitales Ich“. Der Kurs ist ganz zwanglos, ohne Anwesenheitspflicht, ohne Teilnahmegebühr und ohne Prüfung.

 

Was ist ein MOOC?

Ein MOOC –Massiv Open Online Course – ist ein kostenloser Onlinekurse. Lerninhalte werden dabei in Form von Videosequenzen und Skripten auf einer Internetplattform zu Verfügung gestellt. Die Teilnehmer  entscheiden anschließend selbst,  ob sie aktiv mitarbeiten möchten und den Unterrichtsstoff in Foren besprechen oder selbst neue Materialein erstellen. Ursprünglich stammt diese neue Unterrichtsform aus Amerika, wo sie an den Universitäten Anwendung findet. Nun verbreitet sich dieses Phänomen auch in Europa. Im deutschsprachigen Raum könnte es vor allem für die Erwachsenenbildung und die berufliche Weiterbildung genutzt werden.

Was ist ein MOOC?

 

 

Was ist der IchMOOC?

 

Mooc

 

IchMOOC

 

In der heutigen Zeit hat jeder Mensch neben seiner eigenen Identität eine digitale Identität. Diese digitale Persönlichkeit besteht zum Beispiel aus dem Facebook- oder Twitteraccount, dem Profil auf einer Datingseite, der E-Mail-Adresse und dem Yout-Tube-Konto. Jeder hinterlässt Spuren im Netz in dem er mit seinem Avatar, seiner virutellen Figur,  Videos oder Fotos hochlädt und Kommentare postet. Doch welchen Eindruck hinterlässt man so bei anderen?

Der MOOC „Mein digitales Ich“ hat zum Ziel, dass die Teilnehmer im Laufe der Kursdauer von 4 Wochen diese digitale Identität kennen, verstehen und nutzen lernen. In online zur Verfügung gestellten Lehr-Videos werden Themen wie „Selbstdarstellung und Profil“, „Kontakte und Communities“ und „Was machen Maschinen aus meinen Spuren“ behandelt.  

 

 

Was lernt man in diesem Kurs?

Der Kurs beantwortet zahlreiche verschiedene Fragen:

  • Wer möchte ich im Web sein?
  • Brauche ich verschiedene Profile für berufliche und private Zwecke?
  • Darf ich auf Facebook Kontaktanfragen von Kunden ablehnen?
  • Wie kann ich meine Bilder im Internet vor Diebstahl schützen?
  • Welchen Nutzen hat eine digitale Identität?
  • Kann ich sehen, wer meine Profile anschaut?
  • Können sich meine reale Identität und meine digitale Identität voneinander unterscheiden?

Inhaltliche Gliederung:

  • mein digitales ICH im Netz - Selbstdarstellung und Profile
  • mein digitales ICH und die anderen - Kontakte und Communities
  • mein digitales ICH und die Gesellschaft - Stress durch Soziale Netzwerke
  • mein digitales ICH und die Maschinen (und die Unternehmen und der Staat) - Was machen Maschinen aus meinen Spuren?

 

Wie läuft der Kurs ab?

Anmeldung: Ab sofort auf der Internetseite mooin.oncampus.de.

Beginn: Startup-Veranstaltung am 28. Mai 2015 in der urania meran

Dauer: 4 Wochen

Kosten: Keine Teilnahmegebühr

Vorkenntnisse: Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem Internet

Arbeitsaufwand: Jeder Teilnehmer entscheidet selbst, wieviel Zeit er investieren möchte

Was wird gebraucht: Internetfähiges Gerät (PC, Laptop, Tablet) + Browser + Internetzugang 

 

 

Urania meran als Partner

MOOCbars als begleitende Veranstaltungen laden vor Ort dazu ein, das Thema zu vertiefen. Die Termine sind:

2.6.15  |  9.6.15  |  16.6.15 jeweils von 19-21 Uhr

An diesen Terminen haben die Teilenehmer die Möglichkeit sich im Gebäude der urania meran zu treffen, um eigene Themen anzusprechen oder einfach in der Gemeinschaft mehr zu erfahren und sich einzubringen. Dazu liefern wir als MOOC-Gastgeber einen zentralen Input in Form einer Online-Konferenz. Wir befragen Experten live und die “Gäste” der MOOCbars können direkt Fragen stellen.

So verbinden sich Online und Präsenz wirkungsvoll.

 

Ansprechperson für weitere Fragen

Tatjana Finger,  Finger_Tatjana@hotmail.com

Finger

 

 

 

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Das Sommerprogramm für Kinder und Jugendliche ist online!

zur Anmeldung

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sommerprogramm

 

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Gatterer9030: Aktueller Standort der Ausstellung und Nachtrag zur Ausstellung in Brixen

Die Wanderausstellung gatterer 9030 ist zurück nach Meran gekommen, bis zum 31.3. steht sie in der Fachoberschule für Soziales "Marie Curie" (Mazziniplatz 1, Meran).

 

gatterer

 

 

Ein Bericht zum Projekt Gatterer9030 von Margit Oberhammer (Dolomiten, 12.2.2015) über die Gattererausstellung in Brixen im Februar 2015

„Ein gescheiter Mensch"
BRIXEN. „Tatsachen sind nicht ausgewogen" war eine von Claus Gatterers Maximen. Der Satz fällt in einem Interview mit einem langjährigen Mitarbeiter Gatterers für die sozialkritische Fernsehsendung „teleobjektiv". Das Interview kann man sich in der interaktiven Wanderausstellung Gatterer 9030 anhören. Claus Gatterer. der im vergangenen Jahr 90 Jahre alt geworden wäre und 1984, also vor 30 Jahren, gestorben ist hat einen unangepassten Journalismus betrieben. Er weigerte sich, Tatsachen zurecht zu rücken, um die Mächtigen in Politik und Wirtschaft zu schonen. Er war einfach ein „gscheider Mensch" bringt es Paul Flora in einem ebenfalls in der Ausstellung gezeigten Interview auf den Punkt. Ein gescheiter Mensch, der zudem anständig war. Nicht nur für Paul Flora etwas von Seltenheitswert. Die von der Urania Meran initiierte Ausstellung macht derzeit an der Universität in Brixen Station. Sie umfasst Printmedien, eine Hör- und eine Videostation und hat eine Internetseite aufgebaut. Sie ist ein vereins- und institutionen über-greifendes Produkt und richtet sich hauptsächlich an Oberschulen und Bibliotheken. Die Kuratoren Thomas Hanifle und Martin Hanni haben in Gatterers Nachlass, in Zeitungs- und Rundfunk-Archiven gründlich recherchiert. Im Eigangsbereich West des Universitätsgebäudes sind drei kleine Boxen aufgestellt Biographische Daten und aussagekräftige Zitate aus dem privaten Nachlass geben einen guten Einblick in die geistige Arbeit des Journalisten und Historikers. Seine Schriften samt Übersetzungen könnten zum Schmökern gedacht sein, wenn die Eingangshalle hin zum Autobahnhof etwas einladender wäre. Trotzdem würde es sich die Ausstellung verdienen, von den Studierenden aufgesucht zu werden, bevor sie fluchtartig das Gebäude verlassen. Sie könnten sich auf dem schmalen Holzbänkchen niederlassen, in den Zeitungskopien blättern und hinein lesen in Gatterers außenpolitische Kommentare während der Zeit des Kalten Kriegs, über die schwierigen Beziehungen zwischen Österreich und Italien, über die Neonazi-Szene. Sie könnten sich die Kopfhörer überstülpen und aus den Hörbeiträgen Einiges erfahren über journalistisches Berufsethos oder über die Ablehnung, die Gatterer in Südtirol entgegen schlug. Die Studenten könnten etwas über den für heutige Verhältnisse sehr ungewöhnlichen Umgang mit dem Medium Fernsehen erfahren, das Gatterer schätzte und für einen Einsatz für soziale Randgruppen klug zu nutzen verstand.
Eine Studentin aus den Philippinen, Studiengang Kommunikationswissenschaften, nähert sich zögerlich und beginnt zu lesen. Ich frage sie, warum sie sich für Gaus Gatterer interessiert Die Ausstellung sei ihnen von der Anthropologieprofessorin empfohlen worden, sagt die Studentin. Es ist zu hoffen, dass die Studierenden dieser Empfehlung wenigstens auf der Internetseite 
www.gatterer9030.info folgen. Diese Seite ist übrigens hervorragend gemacht und bietet eine Fülle von Materialien zum Sehen und zum Hören, nicht zuletzt aufschlussreiche Interviews mit jenen Journalisten, die den Claus Gatterer-Preis erhalten haben.

 


 

 

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                     provinz